Wie können sich Online-Händler erfolgreich positionieren?

Wandel im Online-Handel: Online-Händler sehen sich einem immer stärkerem Wettbewerb ausgesetzt. Wer als Händler „einfach nur einen Online-Shop“ betreibt und Produkte anbietet, die auch die Konkurrenz verkauft, gerät schnell in die Kostenfalle. Die hohe Transparenz und Vergleichbarkeit der Shops, Produkte und Preise kann schnell dazu führen, letztendlich nur noch über den Preis zu verkaufen. Dadurch sinken die Margen und in naher Zukunft auch die Handlungsfähigkeit, weil nicht ausreichend Geldreserven für neue Ideen und mehr Vermarktungsaktivitäten zur Verfügung stehen. Je nach Produktgruppen sind mehr oder weniger bekannte Marken und Big Player wie eBay, Otto, Zalando oder Amazon im Wettbewerbsumfeld. Hinzu kommen insbesondere Hersteller, die selbst in den Online-Handel einsteigen, und Shops die vermehrt Eigenmarken anbieten, um günstig und kaum vergleichbar zu sein. Ziel eines jeden Händlers sollte es sein, Stammkunden zu generieren. Der Umsatz je Besuch ist bei Stammkunden 4-5-mal so hoch wie bei einem Erstkäufer und die Konversationsrate liegt über 10-mal höher. Hinzu kommen der höhere durchschnittliche Warenkorb und die größere Anzahl an Positionen je Bestellung.

Das Geschäftsmodell der Händler wird immer wichtiger

Das Geschäftsmodell samt Marken- und Vermarktungsstrategie entscheidet schon heute über Misserfolg oder Erfolg von Online-Shops. Doch wie kann man als Händler ein eigenes Geschäftsmodell entwickeln? Wie wird ein Shop einzigartig und entflieht der Vergleichbarkeit mit anderen Anbietern? Wie schafft man es ohne TV-Spots einen Shop bezahlbar als Marke aufzubauen, zu etablieren und gewinnbringend zu betreiben? Wie schafft man es, sein Geschäftsmodell rechtzeitig zu innovieren, wenn Wettbewerber das bestehende imitieren?

Muster und Elemente von Geschäftsmodellen

Anhand von Mustern und Elementen von Geschäftsmodellen und Shop-Funktionalitäten führen wir Ihren Shop und Ihr Geschäftsmodell strukturiert zum Erfolg. Reine Wettbewerbsvergleiche und Marktanalysen führen i.d.R. nicht zum Ziel, stellen jedoch meistens einen sinnvollen Teil einer Vorrecherche dar. Der Blick auf andere Branchen und das Wissen über erfolgreiche Geschäftsmodelle und deren Innovationen befähigen uns, Sie umfassend zu beraten, damit Sie mit praxisnahen Methoden erfolgreich im Online-Handel durchstarten können. Onlinehändler haben eine Reihe von Möglichkeiten für potentielle Käufer attraktiv zu sein. Egal ob B2B- oder B2C-Shop: Es sind immer Menschen, die eine Kaufentscheidung treffen. Der Beratungsansatz von Lynx setzt genau hier an. Das aktuelle Wissen von Konsumenten- und Kaufverhalten und Zukunftsszenarien in der Handelswelt setzten wir gezielt ein, um Ihnen eine optimale Beratungsleistung anbieten zu können. In jeder Prozess- und Projektphase begleiten wir Sie kompetent und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein strategisches Vorgehen zur Entwicklung, zum Testen und zur Implementierung Ihres Geschäftsmodells. Gerne begleiten wir Sie bei der Konzeption und Monitoring der zugehörigen Marketing-Kampagnen und verfeinern Ihr Businessmodell im Echtzeitbetrieb.

Sinnvolle, kombinierbare „Module“ für Online-Shops

Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Reihe von Komponenten vor, die ein Bestandteil eines erfolgreichen Online-Shops sein können. Insbesondere sind die individuelle Kombination dieser Module und deren Anpassung an Ihre Kunden und Produkte das Erfolgsgeheimnis von funktionierenden Online-Geschäftsmodellen. Obwohl diese Übersicht schon recht vollständig wirkt, entwickeln wir gerne spezielle weitere Module für Ihren Online-Shop oder Ihre Shopping-Plattform. Letztendlich benötigen Sie ein in sich schlüssiges und authentisches Gesamtkonzept. Jedes Element passend auszugestalten und in ein Gesamtbild zu fügen ist die Herausforderung, bei der Lynx Sie von der Idee bis zur Implementierung kompetent begleitet. Die Module haben wir in vier Bereiche unterteilt:

Strategie

  1. Stationär (Laden, Shop-in-Shop, Showroom, Lagerverkauf, Abholung)
  2. Omni-Channel-Strategie (aktive Verknüpfung mit „Stationär“)
  3. Strategische Partner-Shops (z.B. gegenseitige Empfehlungen für die eigenen Kunden)
  4. Shop als Marke/Markenversprechen (Markenstrategie/Storytelling)
  5. Kostenpflichtige Garantieverlängerung oder Versicherung
  6. Mobile First (Optimale Nutzbarkeit des Shops über Smartphones und Tablets)

Kundengewinnung und -bindung

  1. Hotlines (z.B. 24h Bestell-, Service oder Info-Telefon)
  2. Live-Chat (z.B. unentschlossene Besucher direkt ansprechen)
  3. Curated Shopping (Fragebogen, Beratung, Hilfestellung, Produktauswahl oder Zusammenstellung als Service)
  4. Freiwillige kostenlose Leistungen (z.B. Retouren, verlängertes Widerrufsrecht)
  5. Neukundenkonzept (gezielt Maßnahmen im Shop damit neue Kunden bestellen)
  6. Bestandkundenkonzept (z.B. Wiederbestellung vereinfachen, Bonusprogramme)
  7. Versand-Flatrate
  8. Abo-Versand
  9. Eigenes Affiliation-Programm (Pay Per Sale/Lead)
  10. Mieten statt Kaufen (z.B. für teure oder selten genutzte Produkte)

Usability & Service

  1. Intelligente Such- und Filterfunktionen (Schnelles und einfaches Auffinden von Produkten)
  2. Stöbern (Collagen, Angebote, Bundles, Topseller, Neuheiten, Empfehlungen)
  3. Themenwelten (z.B. alternativ zu Kategorie-Strukturen)
  4. Emotion und Einkaufserlebnis (Experience Selling)
  5. Intelligentes Cross-Channel-Selling (als Service verstehen, z.B. das am besten passende Produkt dazu anbieten)
  6. Aufwändige Produktpräsentationen (Tests, Videos, 3D, viele und große Fotos, Zubehör)
  7. Services (z.B. Vermittlung von Leistungen zur Inbetriebnahme von Produkten)
  8. Ratgeber und Hilfestellungen (Problemlöser werden ohne direkte Kaufabsicht zu kommunizieren)
  9. Paket- und Versand-Optimierung (z.B. Service, Branding, Paketbeilagen, Auswahl Paketdienst)

Produktsortiment

  1. Käuferabhängiges Sortiment (z.B. über freiwillige Angaben/Filter nur relevante Produkte anbieten)
  2. Teure oder billige Produkte (Klare Positionierung, weg aus der Mitte/Masse)
  3. Generalist vs. Spezialist (Produktsortiment breit oder speziell)
  4. User Desigend (Käufer können das Produkt selbst kreieren)
  5. Customized (Konfigurierbare Produkte)
  6. Individualisierung von Produkten (z.B. Gravuren, Stickereien, Sonderanfertigungen)
  7. Basis- und Komplementärprodukte (z.B. Kaffeemaschinen und Kaffee/Pads)
  8. Eigenmarken (günstige Produkte unter dem eigenen Markenname verkaufen)
  9. Zugabe-Produkte (sinnvolle Produkte günstig oder kostenlos dazu anbieten)

Nutzen Sie über 25 Jahre Kompetenz für Ihren Erfolg

Wir von Lynx haben ausgewiesene Expertise im Handelsumfeld, in SAP und in allen Facetten des E-Commerce. Die Entwicklung von Digital Roadmaps und Big-Data-Strategien in Kombination mit einer Geschäftsmodellberatung führen zum Erfolg unserer langjährigen Kunden. Know-how in Konzeption, Marketing, Usability und Shop-Technologien runden das Portfolio von Lynx E-Commerce ab.

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